Let’s make money – Wie komme ich an Geld?

Oliver Holle Evelyn Hemmer Eva-Bettina Gruber Gudrun Schweighofer Digitalista
Unser Let’s make money Panel (c) Teresa Hammerl

Bei unserem Digitalista-Event am 23. April drehte sich alles um das liebe Geld. Oliver Holle, Gründer von Speedinvest erzählte uns, wie man die Sprache der Investoren spricht, Evelyn Hemmer vom zit der Stadt Wien führte uns durch den Förderdschungel und Eva-Bettina Gruber von Three Coins, die vor kurzem das Financial Education Game Cure Runner gelauncht haben, veranschaulichte, wie ein Start-Up an Förderungen, Investoren und Sponsoren kommt.

Für alle, die nicht dabei sein konnten, oder gerne die spannenden Vorträge noch mal Revue passieren lassen möchten, gibt es hier eine kurze Zusammenfassung des interessanten Abends.

Durch den Förderdschungel – 4 Tipps, wie ich eine Förderung bekomme

  • Eine ausgereifte Projektidee mit hinterlegtem Geschäftsmodell und durchdachtem Finanzierungsplan ist ein Must-have. Ohne dem geht gar nichts.
  • Unbedingt Förderberatung wie etwa beim zit in Anspruch nehmen, um herauszufinden, welche Förderung für euch die richtig ist und wie ihr diese beantragt.
  • Preisgelder und kleinere Zuschüsse wie z.B. der Content Award Vienna (den wir 2013 gewonnen haben) oder der Ideenwettbewerb City Hype von departure sind wesentlich weniger aufwendig in der Vorbereitung und sind ein ideales Startguthaben.
  • Immer wieder nachsehen, ob die vier Förderstellen in Wien aktuelle Schwerpunktförderungen am Laufen haben: Wirtschaftsagentur Wien (departure, zit), INiTS, FFG und aws.

Wie rede ich mit Investoren in 5 Schritten

  • Wichtiger als Excelsheets ist im ersten Schritt die Idee auf ein Blatt Papier skizzieren zu können und ein skalierbares Geschäftsmodell zu hinterlegen.
  • Ist das Produkt schlecht, hilft der beste Pitch nichts. Daher absoluter Fokus auf euer Produkt.
  • Zeit sparen und mit dem richtigen Partner sprechen. Investoren/Seed Fonds sind an Projekten interessiert, sobald diese erste positive Kennzahlen und/oder erste Kunden vorweisen können. Sollte ihr erst einen Prototypen haben, sind Business Angels und Förderstellen eure richtigen Ansprechpartner. Ihr habt eine gute Idee oder sogar schon einen Businessplan? Dann bittet eure Freunde und Familie für einen Startvorschuss.
  • Die Bewertung ist keine heilige Kuh, sondern nur eine von etlichen Deal-Komponenten.
  • Nicht alles auf ein Pferd setzen. Nur wer einen Plan B hat, ist in einer guten Verhandlungsposition.

Wie kommt ein Start-Up nun an Geld?

Eva von Three Coins hat erzählt, wie das Fundraising bei ihnen funktioniert und aus dem Nähkästchen geplaudert.

  • Bei Awards einreichen. Awards und Preise schaffen eine öffentliche Plattform und verleihen Glaubwürdigkeit.
  • Förderungen beantragen. Reicht bei Beginn zuerst eher für kleinere Förderungen an, da diese weniger aufwendig. Große Förderungen benötigen wochen- und monatelang Vorbereitung, da sehr viel Arbeit bereits im Vorhinein geleistet werden muss. Sobald ihr die Förderung erhalten habt, unbedingt darauf achten, dass ihr Reporting-Deadline einhaltet und alle Auflagen erfüllt. Nehmt unbedingt Förderberatung in Anspruch und setzt euch mit den Förderstellen zusammen.
  • Es wird in Menschen investiert. Private Investoren werden vor allem dann gefunden, wenn diese an das Team glauben und in das Team investieren.
  • Partner suchen und finden. Investitionen oder Unternehmen können nicht nur finanziell unterstützen, sondern auch strategisch beratend zur Seite stehen, bei Studien helfen und als Stütze dienen.
  • Selbstausbeutung. Start-Ups leben vor allem durch den Einsatz und die Begeisterung des Teams, das an einem Strang zieht. Gerade zu Beginn ist sehr hoher persönlicher Einsatz enorm wichtig.

Danke möchten wir wieder an unseren Event-Partner karriere.at, den Sekt-Sponsor Kattus, Bene für die tolle Location und Teresa Hammerl für die großartigen Fotos sagen.

Fotos vom Event findet ihr wie immer auf unserer Facebook-Page.

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