Mobile Payment, Internet of Things und iBeacon – Die Digital-Trends 2015

by Doris Christina, 28. February 2015, 0 comments

“Digital Trends – was uns 2015 bewegt” war der Startschuss für das Digitalista-Jahr 2015 kurz nach unserem 2. Geburtstag.  Unsere neue Stamm-Location Sneak In war bis zu den Stehplätzen gefüllt mit knapp 100 Digitalistas und Digitalieros.

Digitalista-Speaker-Digital Trends
Die Speaker zu den Digital-Trends 2015: Susanne Liechtenecker/Agentur Liechtenecker, Stefan Hupe/Internet of Things Vienna, Doris Christina Steiner/Digitalista, Rebecca Wiedenstein/menonthemoon (c) Christian Lendl

Einen Überblick zu den digitalen Trends direkt aus dem Silicon Valley gab es von Doris, die für die erkrankte Elisabeth einsprang.

Mobile Payments am Vormarsch

Was die großen Tech-Unternehmen im Silicon Valley beschäftigt, sind mobile Zahlungslösungen. Der Trend geht dazu hin, dass das Smartphone als virtuelle Geldbörse genutzt wird.

Es gibt bereits viele Mobile Payment-Anbieter, aber Apple Pay hat im vergangenen Jahr einen wichtigen Schritt gesetzt. Apple Pay soll dieses Jahr auch nach Europa kommen, zumindest Deutschland und England.  Davon hat sich jetzt auch Google antreiben lassen und entwickelt seine App Google Wallet weiter. Und Samsung baut mit einer Technologie namens LoopPay ebenfalls sein eigenes System auf.

Virtual Reality wird massentauglich

Virtual Reality und Augmented Reality sind ebenfalls nicht ganz neu. Aber dieses Jahr sehen wir erstmals Anwendungsfälle, die für die breite Maße interessant sein werden. Bisher hat man mit den Virtual Reality Brillen ja vor allem Games hergezeigt. Beim Sundance Film Festival wurden in diesem Jahr mehrere Projekte präsentiert, die für Virtual Reality-Headsets produziert wurden. In den USA werden außerdem schon Sportevents mit entsprechenden Kameras aufgenommen und dann in den Virtual Reality-App Stores verkauft.

Die großen Player am Markt sind hier Oculus Rift, die von Facebook aufgekauft wurden, sowie die Samsung Gear VR und Microsoft HoloLens.

 Jetzt aber wirklich: Wearables

Wir haben im vergangenem Herbst schon darüber gesprochen, 2015 wird nun das Wearable-Jahr. Hat in den vergangenen Jahren jeder Hersteller ein eigenes Gerät gelauncht, wird  sich der Markt nun professionalisieren. Der Trend geht dazu , dass man nicht mehr ein Gadget für eine Funktion hat, sondern ein Gadget viele Funktionen abdeckt. So kann man eine Smartwatch nicht nur für Arbeitsaufgaben einsetzen, sondern auch zum Fitnesstracking oder zur Unterhaltung.

iBeacon: Die Online-Offline Schnittstelle

Rebecca Wiedenstein von menonthemoon zeigte uns die Anwendbarkeit von iBeacons. iBeacons funktionieren – wie der Name verrät – wie Leuchttürme und senden Push-Nachrichten an eine App, sobald man sich in der Nähe des Beacons aufhält. Einen ersten Versuch in Österreich startete der Sportartikelhändler Hervis, international ist vor allem ein Projekt des Flughafen San Francisco bekannt. Dort helfen 600 iBeacons blinden Menschen sich innerhalb des Flughafens zurecht zu finden.

Aus Marketing- und Kommunikationssicht tun sie vor allem eines:

Wie erfolgreich iBeacons sein werden, muss sich noch klären. Problematisch ist noch die ungenaue Standortbestimmung mit einer Abweichung von 20 Metern. Und für Kundinnen und Kunden muss eine einzigartige Customer Experiences geboten werden, damit diese ihren Standort freiwillig Unternehmen mitteilen. It’s still a long way to go.

In der Abschlussdiskussion zeichnet sich vor allem eines ab:

11 Digital Design Trends

Digitalista Susanne gab einen Einblick in die Digital Design Trends 2015: Hamburger Navigation, Handlettering, Outlineboxes, Typographiesalat, polygone Elemente und viele mehr. Aufgrund des großen Interesses wird es dazu noch einen eigenen Blogpost geben.

Internet of Things – von praktisch bis creepy

Stefan Hupe von Internet of Things Vienna gab einen detaillierten, erstaunlichen und teilweise erschreckenden Einblick in die Schöne Neue Welt des Internets der Dinge. Der Kochtopf, der sich mit der Küchenwaage automatisch verbindet und per Smartphone Bescheid gibt, wann die Kartoffeln fertig gekocht sind, fand noch großen Anklang. Polarisierend sind Fitnesstracker, die Gesundheitsdaten direkt an die Versicherung schicken, um eine niedrigere Prämie zu zahlen. Und Horrorvorstellungen lösen Gadgets aus, die über die Energie des Körpers, genauer gesagt direkt aus der Blutlaufbahn, gespeist werden. Wer sind für das Thema näher interessiert, der/dem empfehlen wir den Global IoT Event Day in Wien am 9. April.

3D-Drucker: Digitalista-Ringe für alle

Besonders gefreut hat uns, dass Florian Bittner vom metalab mit einem 3D-Drucker vor Ort war, an dem Digitalista-Ringe ausgedruckt werden konnte.

 

Digitalista-Ringe direkt aus dem 3D-Drucker (c) Christian Lendl
Digitalista-Ringe direkt aus dem 3D-Drucker (c) Christian Lendl

Danke an Christian Lendl für die tollen Fotos des Abends, zu finden in unserem Facebook-Album.

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